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Sonntag, 29.01.2012

Kampf um Vermögen und Reichtum von Dr. Horst Siegfried Werner mit historischen Bezügen


Verteilungskämpfe um Geld, Vermögen und Reichtum ( z. B. Rohstoff-Ressourcen ), so Dr. Horst Siegfried Werner, sind so alt wie die Menschheit. Während diese Kämpfe früher brutal mit „Mord und Totschlag“ und Raub von Ressourcen ausgefochten wurden, sind sie heute vermeintlich zivilisiert, ohne dass man die Verteilungsauseinandersetzungen manchmal als solche gar nicht erkennt. Dann spielt es sich über verdeckte Korruption oder über unzulässige Subventionen ( weltweites "wulfen" ) oder über Tripple A geratete betrügerische Lehmann-Zertifikate ( siehe www.finanzierung-ohne-bank.de ) oder missbräuchliche Preise von marktbeherrschenden Monopolen oder unlauteren Wettbewerb ab. In den vergangenen Jahrhunderten wurde durch Kolonialismus die Welt zum Vorteil Europas und Nordamerikas ausgeplündert, es wurden Kulturen vernichtet und das Gold nach Spanien, Portugal und England verbracht. Als Gold nicht mehr in rauen Mengen vorhanden war, setzte man zur Wertschöpfung auf den Raub von Menschen und Arbeitskräften und verbrachte diese als Sklaven in das ach so christlich europäische Abendland und in die puritanischen USA. Das geht heute nicht mehr in der alten Methode. Also werden die Reichtümer – die Rohstoffe – der übrigen (dritten) Welt abgekauft ( oder gar für billiges Geld abgeschwatzt ? – na, eben wenigstens mit einem zivilisierten Anschein ). Nur dieses Zeitalter des billigen Rohstoff-Erwerbs geht nun langsam auch zu Ende. Da muss man sich etwas Neues einfallen lassen.

Gold kann man leider nicht herstellen; es stammt aus den Backöfen der Super-Nova-Explosionen. Aber halt: "Geld" kann man doch herstellen ! Auf diesen „genialen“ Gedanken sind die US-Amerikaner gekommen und die Engländer machen es ihnen sowie nach: Also drucken sie ( z.B. die FED ) ihr Geld seit fünfzig Jahren, so viel sie eben brauchen ( darum wollen die Engländer auch nicht den Euro, weil sie dann die Hoheit über die Gelddruckmaschine verlören ). Schulden machen ?; eine im Niedergang befindliche Wirtschaft ? Ist doch kein Problem – das Geld, was man braucht, wird eben selbst gedruckt, nachdem man nun auch keine wertlosen Zertifikate mit Hilfe von Rate-Agenturen ( Verzeihung: Rating-Agenturen ) in der Welt mehr verkaufen kann. Das Gold-Zeitalter, das Sklaven-Zeitalter, das billige Rohstoff-Zeitalter, das Lehmann-Zeitalter – alle sind sie wie das Römische Reich zu Ende und untergegangen. Auch das „Geld-drucken“-Zeitalter steht kurz vor dem Ende. Selbst republikanische Senatoren sprechen es offen aus: „Die USA sind schon lange Pleite; es will nur keiner wahr haben“. Kein Wunder: Die USA haben seit Jahrzehnten jährlich ein großes Außenhandelsbilanz-Defizit ( das ist so, als wenn eine Familie Jahr für Jahr mehr ausgibt, als sie einnimmt ). Das kann nicht gut gehen.

Aber was nun ? Jetzt kommt das Zeitalter der Fleißigen und Innovativen; das Zeitalter der Produktiven, das Zeitalter der Qualität, das gläserne  Facebook- und Twitter-Zeitalter, in dem nur noch eines zählt: Eigene Leistung und Produktivität. Die Zeit des Raubens ( auch des Menschen-Raubs von Sklaven ), des Schwindelns, des Betrügens und des Geld-Jonglierens ( des weltweiten Spekulierens und Geld-Druckens ) ist vorbei. Währungsspekulationen und Finanzmarktschiebereien rund um den Globus sind nur ein letztes Aufbäumen eines untergehenden Zeitalters. Asien hat das – vielleicht auch unbewusst - erkannt. Europa ( ohne England ) scheint es zu erkennen und scheint auf dem richtigen Weg zu sein. Nur Schulden begrenzen und dann Schulden abbauen – einerseits - hilft heute noch weiter. Und andererseits – so erkennt man es 2012 – muss die Wettbewerbsfähigkeit hergestellt und ausgebaut werden. Das heißt im Klartext: Jetzt kommt das Zeitalter des Arbeitens, des Qualifizierens, der Ideen, des Zeitmanagements, der Güterherstellungs-Präzision und der unbestechlich guten ( testfähigen ) und preiswerten Produkte im Wettbewerbskampf um das Geld des aufgeklärten Kunden. Die Zukunft wird also im Kopf ( nicht mit der Waffe ) entschieden ! Nur durch Brain-Power werden in Zukunft die Verteilungskämpfe um Geld, Vermögen ( Wohlstand ) und Reichtum entschieden. Irgendwie spüren und ahnen das die Leute weltweit. Deshalb werden die Deutschen, die Japaner, die Chinesen, die Koreaner so bewundert ( "Made in Germany" ist "in"; "Made in China" ist wie Hoffenheim: Steigt unaufhaltsam von der sechsten Liga in die Bundesliga auf ! ) 

Wenn diese Staaten als die Werkbanken der Welt auf ihren eingeschlagenen Wegen bleiben, werden sie in einem neuen Zeitalter Gewinner der globalisierten Zukunft sein. Die ehemaligen „Raubritter-Staaten“ wie Spanien, Portugal etc. liegen bereits am Boden. England ist von seinem Weltreich auf einen kleinen Inselstaat geschrumpft ( nur die geraubten Falkland-Inseln konnten die Engländer bis heute retten und sie hoffen darauf, dort jetzt Öl zu finden; sie sind wieder einmal auf "Schatzsuche" ) – selbst die Schotten haben die Nase voll und wollen weg von England. Dann hat London nicht einmal mehr das Nordsee-Öl. Und die USA: „Wir müssen leider unseren Militärhaushalt kürzen, da wir in der Zukunft monetär nicht mehr in der Lage sind, zwei Kriege gleichzeitig zu führen“Statement 2012 ! ! – das wusste schon der kriegslüsterne „Alte Fritz“ vor 250 Jahren besser ).

Die USA werden der Dekadenz anheim fallen. Gold gibt´s nicht mehr; Sklaven gibt´s nicht mehr; auf den Rohstoffen halten die Förderstaaten immer mehr den Deckel drauf; Schwindel-Zertifikate haben ausgedient und Gelddrucken treibt wegen der Inflation die amerikanischen Arbeiter immer tiefer in die Armut – die Dollar-Wertkurve befindet sich seit 45 Jahren genauso in der Fall-Linie wie der Skirennfahrer bei der Lauberhorn-Abfahrt. Ein 10-Dollar-Stunden-Lohn war vor 50 Jahren ein beneidenswerter Reichtum; heute reicht es mal gerade eben zu McDonalds-Fast-food. Also im Verteilungskampf bestehen heißt: Selbst ( nicht durch Sklaven ) arbeiten und nochmals arbeiten und wieder arbeiten ( nicht 35 Stunden wie die Franzosen ) ! Arbeit als Produktivität bedeutet als rechnerische Formel: Zeit x Weg !. Was also erarbeite ich in welcher Zeit ( ein Chinese jüngst zu mir: „Bei uns in China geht alles dreimal so schnell wie in Deutschland ! ). Asien - zudem mit über 4,5 Mrd. Menschen ( = Kunden / Verbraucher ) ist dabei den Verteilungskampf der Moderne für sich zu entscheiden ( ohne chinesische Produkte hätte der Amerikaner schon heute bei Walmart nichts mehr zu Kaufen und Apple müßte seine I-Pads / I-Phones selber zusammenbasteln zu horrenden Kosten und kaum bezahlbaren Preisen ). Europa kann sich noch sputen. Die USA und England werden in 50 Jahren keine Rolle mehr spielen. Der Kampf um Vermögen und Reichtum scheint im neuen Zeitalter entschieden. Der Wahlkampf der Republikaner in den USA in 2012 macht es deutlich: die Amerikaner raffen es nicht !

Freitag, 20.01.2012

Leasingverträge und Leasingkapital auch für Start-up-Unternehmen und junge Gesellschaften


Leasingfinanzierungen sind auch für junge Unternehmen und sogar Start-up-Gesellschaften möglich - so Dr. Horst Siegfried Werner - bei der Übernahme eines angemessenen Eigenkapitalanteils = Leasing mit Eigenkapitalanteil unbürokratisch umsetzbar. Die Leasingfähigkeit zwecks Leasingfinanzierung und eine Leasingnachhaltigkeit von jungen Unternehmen ist lediglich aus Unwissenheit oft nicht gegeben. Die Dr. Werner Financial Service Group - die seit fünfzehn Jahren z.B. Vorratsgesellschaften als neu gegründete, inaktive Gesellschaften in allen Rechtsformen verkauft - wird deshalb immer wieder danach befragt, ob die Dr. Werner Financial Service Group nicht mindestens drei Jahre alte Vorratsgesellschaften hätte, die leasingfähig sind. Mit Vorratsgesellschaften, die drei Jahre alt sind, kann die Dr. Werner Financial Service AG nicht dienen. Vorratsgesellschaften sind ja neu gegründete Gesellschaften, die noch keine einziges operatives Geschäft am Markt getätigt haben dürfen - vergleichbar einem "Neuwagen" ( der noch nicht auf der Straße gefahren sein darf ). Beim Autohändler bekommen Interessenten ja auch keinen "Neuwagen", der aber schon drei Jahre alt ist. Drei Jahre alt sind nur gebrauchte Mantelgesellschaften mit dem Risiko versteckter Haftungsrisiken - auch persönlicher Haftungsrisiken für offene Sozialversicherungsleistungen oder ausstehende Steuern. Für diese öffentlichen Abgaben muß man auch bei einer GmbH-Übernahme oder bei einem Aktiengesellschafts-Erwerb ( oder bei sonstigen Kapitalgesellschaften ) privat und persönlich haften !

Leasingmöglichkeiten hängen aber nicht entscheidend vom Alter der Gesellschaft ab, sondern von der Höhe des zu übernehmenden Eigenkapitalanteils ! Die Frage der Leasingfähigkeit ist also eine Frage der Bonitätssicherheit und nicht des förmlichen Alters. Das Alter könnte lediglich eine formale, nachrangige Hilfsvoraussetzung sein, die ersatzweise herangezogen wird, wenn der Leasingnehmer sonst nichts hat. Dies hat jedoch keine wirtschaftliche Nachhaltigkeit ! Leasing-Nachhaltigkeit besitzt nur eine angemessene Kapitalzufuhr zur absichernden Eigenkapitalausstattung. Wenn Interessenten zum Abschluß eines Leasingvertrages 20% Eigenkapital ( oder 25 oder 30 % eigene Mittel ) anbieten, wird das Alter der Gesellschaft keine Rolle spielen. Nur das ist wirtschaftlich nachhaltig und steht nicht auf tönernen Füßen wie die Alters-Formalie.

Die Leasinggesellschaften unterliegen nicht den strengen Kreditvergabevorschriften wie die Banken und ebenso gelten für Leasinggesellschaften nicht die Basel II oder Basel-III-Richtlinien. Leasinggesellschaften können deshalb vollkommen unbürokratisch Unternehmensfinanzierungen über Leasingverträge vornehmen. Leasingverträge helfen zudem mit, das nicht das Unternehmenskapital in materiellen Wirtschaftsgütern gebunden wird. 

Bei der Beschaffung des erforderlichen Eigenkapitalanteils für die Leasingfähigkeit ist die Dr. Werner Financial Service AG auch bei den übernommenen Vorratsgesellschaften mit einem Full-Service zur Kapitalaufnahme durch eine Privatplatzierung behilflich ( www.finanzierung-ohne-bank.de ). Interessenten erhalten gern weitere kostenlose Auskünfte von Dr. Horst Siegfried Werner unter dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de bei entsprechender Mail-Anfrage.

Mittwoch, 18.01.2012

Alternative Unternehmensfinanzierungen auf 64 Seiten ausführlich dargestellt und die praktische Umsetzung erläutert


Bankenunabhängiges Kapital als "Alternative Unternehmensfinanzierungen" ist in der aktuellen Fachbroschüre ausführlich dargestellt. Selbständige, Berater und Unternehmer bekommen die 64-seitige Finanzierungsbroschüre über die "Alternativen Finanzierungsformen" kostenlos übersandt.  Das Finanzwerk stellt konzentriert die Unternehmensfinanzierung mit stimmrechtslosem  Mezzanine-Kapital, aber ohne Bank und ohne Kredit, mit bankenfreien Investorenkapital ohne Stimmrechte, der stärkeren Eigenkapitalfinanzierung oder z.B. der Finanzierung des Familienunternehmens bzw. der Eigenkapitalbeschaffung, bei einer Privatplatzierung/Private Placement und der Vertriebskoordination (schreiben Sie an dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de  ) dar. Eine Privatplatzierung bei privaten Anlegern bringt den Unternehmen eine stärkere finanzielle Unabhängigkeit von den Banken ! Die Dr. Werner Financial Service AG bietet einen Full-Service bei der Kapitalbeschaffung außerhalb des Bankenbereichs.

Projektfinanzierungen mit Hilfe einer Vorratsgesellschaft von der Dr. Werner Financial Service Group ( www.companies-for-sale.de ): Übernahme einer Vorratsgesellschaft als neues, zweites Standbein  z.B. für eine Projektfinanzierung über einen Fonds, zur Neugründung, zur Ausgründung oder eine Vorratsgesellschaft für Existenzgründer oder eine Vorratsgesellschaft bzw. Auffanggesellschaft zum Neustart. Die Vorratsgesellschaft kann vielfältig als Zweckgesellschaft bzw. Finanzierungsgesellschaft dienen.Sie brauchen eine Vorratsgesellschaft z.B. als Auffanggesellschaft zum Neubeginn nach einer Unternehmenskrise oder nach der Sanierung des Unternehmens: Bei uns können Interessenten innerhalb von 24 Stunden eine Vorratsgesellschaft in allen Rechtsformen übernehmen und wir zeigen Ihnen die Finanzierungswege für die neue Gesellschaft.

Die Dr. Werner Financial Service AG hat gelistete Investoren, Beteiligungsgesellschaften und Finanzdienstleister für Beteiligungskapital ( www.emissionsmarktplatz.de ) und vermarktet die Beteiligungsangebote Über wöchentliche Investorenbrief an über 22.000 gelistete Anleger, Kapitalgeber und Investoren ( siehe auch www.investorenbriefe.de ) . Wir führen Kapital und Unternehmen an "einen Tisch". Bankenunabhängig über Investoren, private Kapitalgeber, Anleger wird Investitionskapital für kleine und mittelständische Unternehmen aus Handel, Industrie und Dienstleistung akquiriert. Bei Kapitalbedarf für Investition und Unternehmenswachstum wenden sich Untenrehmer direkt an das Dr. Werner Financial Service Netzwerk. In- und ausländisches Kapital ist willkommen. Die Dr. Werner Financial Service AG ( http://www.finanzierung-ohne-bank.de ) bringt Kapital und Unternehmen zur Bewältigung von Zukunfts-Investitionen, zur Realisierung von Produktinnovationen und zur Schaffung weiterer Arbeitsplätze zusammen.

ALLE Finanzdienste erhalten Unternehmen bei der Dr. Werner Financial Service AG aus einer Hand: Die Dr. Werner Financial Service Group mit dem Finanzierungsexperten Dr. Horst Siegfried Werner, Wirtschafts- und Steuerrechtler bietet Ihnen als langjährig erfahrener Fachmann für Finanzierungs- und Bilanzfragen beim Kapital für Unternehmen bzw. Betriebskapital über die Dr. Werner-Netzwerk-Unternehmen  moderne Finanzierungsmodelle ( beginnend mit der Klein-Finanzierung ab Euro 50.000,- ), die Erstellung von BaFin-freien Beteiligungs-Exposés bis Euro 2,5 Mio. und die Erarbeitung von BaFin-genehmigten Kapitalmarktprospekten bis Euro 200 Mio. ( auch Fondsprospekten ) sowie die bankenfreie Kapitalbeschaffung zur Bewahrung der unternehmerischen Eigenständigkeit : ALLES aus einem Hause. Interessenten können sich mit individuellen Fragen auch direkt unter dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de an den Finanzierungsfachmann und Beteiligungsexperten Dr. Horst Siegfried Werner wenden.

Freitag, 13.01.2012

Die neue Adresse für Anleger: investoren-brief.com von der Dr. Werner Financial Service Group jetzt Online für alle Kapitalmarktinteressierte


Die Internetadresse www.investoren-brief.com von der Dr. Werner Financial Service Group mit dem wöchentlichen Investorenbrief ist für Anleger mit Angeboten zur Unternehmensbeteiligung an mittelständischen Unternehmen freigeswchaltet worden und ans Netz gegangen. Der Investorenbrief dient Unternehmen auf der Suche nach Kapital und Finanzierung bei potentiellen Kapitalanlegern, Investoren und private Geldgebern mit einem öffentlichen Beteiligungsangebot. Die erforderliche Publizität kann mit hohen Streuverlusten über Finanzmarkt-Anzeigen in den Printmedien ( z.B. Handelsblatt, Financial Times, FAZ, Welt etc.) geschehen oder durch eine direkte Ansprache von potentiellen Anlegern. Dieser direkte Kontakt kann über Postmailings oder über E-Mails, also über einen digitalen Investorenbrief erfolgen. Hierzu bedarf man entsprechender Post- oder Mailadressen, um die Investoren zu kontaktieren. Die Dr. Werner Financial Service Group verfügt seit 12 Jahren über derartige ( ständig steigende Anzahl ) Mailadressen von gelisteten Investoren und Privatanlegern und stellt den Kapitalgebern die Beteiligungsofferten sowie die Finanzierungsangebote der Unternehmen vor. Anschließend wird der Investorenbrief auf der neuen Internetseite www.investoren-brief.com im Internet veröffentlicht und allen Investoren sowie dem gesamten Kapitalmarkt zugänglich gemacht.

Wöchentlich von Mittwoch auf Donnerstag wird der Finanz-Newsletter als Investoren-Brief vom Emissionsmarktplatz an über 21.500 Anleger-Abonnenten zu dem gesamten Themenspektrum des vor- und ausserbörslichen Kapitalmarkts mit Beteiligungsangeboten, Anlegertipps und Analysen verschickt ( siehe www.emissionsmarktplatz.de  ). Die Adressaten ( eingetragene Abonnenten ) setzen sich aus Investoren, privaten Anlegern, Vermögensverwaltern, Beteiligungsgesellschaften, Finanzdienstleistern und Unternehmern zusammen, die sich für diesen kostenlosen Beteiligungsangebots-Service angemeldet und gelistet haben. So wird sicher gestellt, dass die Empfänger an dem Inhalt auch wirklich interessiert sind.

Im Rahmen der beteiligungsorientierten Unternehmensfinanzierung finden Investoren und Anleger sowie unternehmerisch interessierte Kapitalgeber interessante Beteiligungsangebote jetzt auch auf der Webseite http://www.investoren-brief.com . Zudem kann der Investorenbrief als Mail-Newsletter geordert werden. Die Bestellung des wöchentlich erscheinenden, kostenlosen Investoren-Briefs kann direkt bei dem Beteiligungsexperten Dr. Horst Siegfried Werner unter dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de als Newsletter mit Beteiligungsangeboten von Unternehmen aller Branchen und aller Größenordnungen erfolgen. In dem Investoren-Mailbrief finden Interessenten alles über Beteiligungsofferten, Kapitalbeschaffungen, Projektfinanzierungen etc. Der Investoren-Brief wird herausgegeben von der Hi-Tech Media AG www.hi-tech-media.de .

Der Investorenbrief - initiiert von Dr. Horst Siegfried Werner aus dem Hause der Dr. Werner Financial Service Group - ist ein Online-Informationsmedium für Anleger, private Kapitalgeber und Investoren und erscheint jeden Donnerstag mit allem Wissenswerten zum Thema Finanzieren OHNE Bank und über Beteiligungsangebote. Der kostenfreie Investoren-Brief informiert zusätzlich über alternative Finanzierungsformen, über eine neue Finanzierungsarchitektur und Wege zum Kapital für Investitionen, zum Fondskapital, mit Hinweisen zu Finanzierungs- und Eigenkapital-Messen ( Eigenkapitalforen )  und zur Sanierung von Unternehmen ! Den Leitartikel zum Investoren-Brief schreibt ab Februar 2011 der Herausgeber Dr. jur. Lutz Werner, RegDir a.D. des Bundeswirtschaftsministeriums und jetziger Vorstand der Hi-Tech Media AG als Verleger des Investoren-Briefs. Interessenten informieren sich über unternehmerische Beteiligungsmöglichkeiten ab sofort unter der Domain www.investoren-brief.com .

Mittwoch, 30.11.2011

Dr. Horst Siegfried Werner für einen Schuldensystem-Wechsel als einzigen Ausweg aus der Euro-Krise


Nach Auffassung von Dr. Horst Siegfried Werner geht die Zeit des schuldensystemfinanzierten Wohlstandes der westlichen Welt seinem Ende entgegen. Entweder die Politik führt "freiwillig" den Abschied von dem seit über sechzig Jahren andauernden Schuldensystem herbei oder die Finanzmärkte erzwingen mit weitaus härteren Folgen einen solchen Systemwechsel hin zur absoluten Vermeidung von Neuschulden und gleichzeitig hin zum kontinuierlichen Abbau der Altschulden. Griechenland erlebt gerade diesen Zwangsschraubstock der Finanzmärkte.

Die Märkte vertrauen auch keinem "europäischen Rettungsfonds"( = Totgeburt von Beginn an ) wie groß er auch immer ist oder aufgebläht wird. Die Finanzmärkte werden auf Dauer auch keiner Gelddruckmaschine der EZB und der Zentralbanken vertrauen. Alles das ist nur das Kurieren an Symptomen.

Wer mündelsichere Staatspapiere verkauft, um dann bei den institutionellen Anlegern einen Schuldenschnitt von 50% herbeizuführen, wird kein Vertrauen und damit auch kein Geld mehr bekommen. Und der Rettungsfonds sagt nun den Investoren: Gib mir Dein Geld und jetzt sichere ich Dir 20 - 30% deines Kapitals ab: Das nennt man "Für-dumm-verkaufen". Einfach mal mit den Grundrechenarten nachrechnen: Der Investor hatte Anleihen für 100; dann kam der Schuldenschnitt: Unser Investor hat jetzt noch 50. Er investiert nun mit diesen 50 in den Rettungsfonds. Wenn dieser zahlungsunfähig würde, hätte unser Anleger - z.B. aufgrund der "Versicherungslösung" in Höhe von bis zu 30% besicherten Kapitals - noch 15 ! Welcher Investor ist wohl so dumm, sich auf ein solches Risiko-Spiel der Politikbeamten einzulassen. Das hilft nicht. Auch das Fluten der Geld- und Finanzmärkte mit billigem Geld durch konzertiertes Eingreifen der Notenbanken bringt lediglich Linderung für wenige Tage und Wochen. Ebenso ist der Aufkauf von Staatsanleihen durch die EZB so nützlich, wie das Beatmungsgerät bei einem Lungenkrebskranken: Es verlängert nur das Sterben um eine geringe Zeit.

Es gibt nur einen einzigen Weg, aus der Staatsschulden- und Euro-Krise heraus zu kommen: Sparen in echtem Sinne des Wortes (!). Keine Neuverschuldung mehr und nach 60 Jahren hemmungslosem Schuldenaufbau müssen jetzt 60 Jahre systematischem Schuldenabbau folgen. Nur das würde Gläubiger überzeugen ! Genau das, was jeder vernünftige Mensch von einem überschuldeten Unternehmen fordern und jeder Wirtschaftsberater vom Unternehmer verlangen würde. Nur so läßt sich das Vertrauen der Kapital- und Finanzmärkte wieder herstellen und nur so lassen sich Kapitalgeber und Investoren erneut gewinnen. Merkel hatte recht, als sie sagte: "Ich halte es mit der schwäbischen Hausfrau, die nur so viel ausgibt, wie sie verdient und im Portemonnaie hat". Aber was kümmert die Bundeskanzlerin ihr Geschwätz von gestern. Sie redet und tut das Gegenteil: Euro 26,1 Mrd. Neuverschuldung in 2012. Besser sie hätte mit Schäuble das alte schwäbische Hausrezept umgesetzt. Je später der Schuldensystem-Wechsel kommt, desto teurer wird es für die Bürger: für die Jungen als nächste Generation und für die Rentner als Staatsschulden-Opfer. 

Dr. Horst Siegfried Werner in CH-Interlaken auf dem Finanzierungs-Symposium über Weltwirtschaft und Finanzmärkte


Dr. Horst Siegfried Werner auf dem Finanzierungs-Symposium zur Finanz- und Steuerplanung in CH-Interlaken im Dezember 2011 im Umfeld der Staatsschuldenkrise unter Berücksichtigung der aktuellen Weltkonjunktur und der labilen internationalen Finanzmärkte: Wohin treiben die Euro-Länder ? Wie sichere ich mich im Umfeld der Staatsschuldenkrise? Auf welche Weise kann ich meine Finanzierungsplanung optimieren ? Wie kann ich die Unternehmenssteuern reduzieren ? Gibt es sichere Häfen der Vermögensverwaltung ? Habe ich frühzeitig Unternehmens-Nachfolgefragen zu berücksichtigen ?

Das Finanzplanungs- und Steuerplanungs-Symposium mit prominenten Fachreferenten am Freitag, den 09. und Samstag, den 10. Dezember 2011 im 5-Sterne-Hotel „Grand-Hotel Victoria Jungfrau“ in Interlaken, Schweiz steht unter der Thematik: "Erfolgreiche und langfristige Finanz- und Steuerplanung für Unternehmer". Die Symposiumsteilnehmer erwartet eine aktuelle Finanzierungs-Workshop-Tagesordnung in Verbindung mit einem Rahmen-Programm zum Erholen im mondänen Kurort und Wintersportzentrum Interlaken.

Die SPEZIAL-REFERENTEN sind :

·        Dr. Henrik Vogel, Experte in Steuerrechtsfragen, Rödl & Partner, Nürnberg
“Internationales Steuerrecht für Unternehmer und Unternehmen“

·        Prof. Dr. Klaus W. Wellershoff, Honorarprofessor für angewandte Volkswirtschaft an der Universität St. Gallen, Wellershoff & Partners GmbH, Zürich
“Weltwirtschaft und Finanzmärkte: Chancen erkennen und Risiken vermeiden! “ 

·        Dipl.-Kfm. Bernd Burkhard, Steuerberater und vereidigter Buchprüfer, Stuttgart
“Deutsche Steuerpolitik aus Unternehmersicht“ 

·        Hanspeter Niederberger, Spezialist für Nachfolgeplanung, Buochs
“Nachfolgeregelung im aktuellen wirtschaftlichen Umfeld“ 

·        Daniel Wyttenbach, Direktor + CEO der SWISSVALOR AG, Sarnen
“Die Vermögensverwaltung in der Schweiz“ 

·        Dr. Horst Siegfried Werner, Kapitalmarkt-Berater, Göttingen
“Die beteiligungsorientierte Unternehmensfinanzierung über den Kapitalmarkt“ 

·        Urs Gerig, Lebens- und Fitnessberater, Sport Coach GmbH, Uster
“Wohlbefinden im 3. Lebensabschnitt“

Verbinden Sie das Angenehme mit dem Nützlichen und genießen Sie neben dem Symposium ein Wochenende in einem der schönsten Hotels in der Schweiz. Veranstalter ist die SwissValor Vermögensverwaltungs AG aus Ch-Sarnen.

Die Dr. Werner Financial Service AG hat mit dem Veranstalter ein Sonderkontingent von Teilnehmer-Tickets zu Vorzugspreisen vereinbart. Danach erhalten Interessenten bei einer Anmeldung über die http://www.finanzierung-ohne-bank.de Rabattpreise auf das Teilnahmeticket ( über 30 % Rabatt ): Sonderpreis Euro 750,- inkl. Übernachtung und Abend-Dinner (Normalpreis CHF 1.500,-) sowie Euro 300,- für eine Begleitperson.

Formlose Anmeldungen per Mail an dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de oder per Fax an +49 (0)551 99964-248.

Dienstag, 29.11.2011

Staaten und Unternehmen ringen um die Erhaltung ihrer Finanzierungsfähigkeit - von Dr. Horst Siegfried Werner


Wachstum, Arbeitsplätze und Wohlstand hängen ab von der Finanzierungsfähigkeit nicht nur der Staaten, sondern auch der Unternehmen. In Griechenland, Portugal, Spanien, Italien etc. wird uns deutlich vor Augen geführt, was passiert, wenn die Finanzierungsfähigkeit verloren geht oder sich in bedrohlicher Lage befindet. Die OECD sagte am 28. November 2011 zudem für die EU-Länder für die nächsten zwei Quartale eine Rezession voraus. Staaten aber können zumindest auf die Solidarität anderer EU-Länder hoffen. Unternehmen dagegen stehen ohne Solidarität allein und erhalten keine Hilfe von außen. Die Staatsschuldenkrise bedroht die Realwirtschaft und somit Umsatz, Einkommen und Arbeitsplätze. Auf eine Rettung durch die Finanzierung von Banken braucht niemand zu hoffen. Die Banken haben mit sich selbst zu kämpfen und müssen zur Erhöhung der Eigenkapitalquote auf 9 % alle Gelder beieinander halten. Zudem werden die Banken alles tun, um weitere Wertberichtigungen durch "faule Kredite" zu vermeiden. Die Kapitalversorgung der mittelständischen Unternehmen durch die Banken wird deshalb einbrechen. Ferner sehen die Basel III-Regeln - warnt Dr. Horst Siegfried Werner - ab 2013 vor, die Unterlegung von Bankkrediten durch Eigenkapital der kreditnehmenden Unternehmen zu verschärfen, so daß vielen Unternehmen in einem Konjunkturabschwung und bei einem Umsatzrückgang die Kreditunfähigkeit droht. Die Eigenkapital-Anforderungen werden in der Kreditwirtschaft abermals erhöht, um den Schutz vor weltweiten Bankenkrisen und Finanzmarktproblemen zu verbessern.

Von den Banken wird die Erhöhung der Mindesteigenkapitalanforderungen und die Einführung von Kapitalpuffern gefordert. Jetzt sollen die Banken bis zum Sommer 2012 ihr so genanntes Kernkapital deutlich erhöhen. Die Kernkapitalquote beschreibt das Verhältnis des Eigenkapitals einer Bank zu ihren riskobehafteten Geschäften, also zu den vergebenen Krediten und den getätigten Geldanlagen. Das Kernkapital soll in Finanzkrisen die Verluste abfangen, die es eventuell durch Kreditausfälle und Wertverluste bei Anlagen gibt. Damit sollen die Banken im Falle einer Krise stabiler und stärker agieren können. Die neuen Eigenkapitalanforderungen wurden von der EU Ende Oktober 2011 beschlossen. Kreditkapital von den Banken wird deshalb noch stärker an die individuelle Bonität des Kreditnehmers anknüpfen. Es verschärft sich eine Staffelung und Verteuerung der Zinskonditionen für Bankkredite, die sich nach der Risiko- bzw. Bonitätseinstufung des jeweiligen Unternehmens richtet - je geringer die Bonität eines Unternehmens, desto höher die Kreditzinsen. Trotz Niedrigzinsphase zahlen bonitätsschwächere Unternehmen für Girokredite bereits heute bis zu 14 % auf den laufenden KK-Konten und bis zu 18% Überziehungszinsen. Zu oft aber erhalten Unternehmen mit einer mittleren Bonitätseinstufung überhaupt keine Bankkredite mehr und haben damit bereits ihre Finanzierungsfähigkeit verloren. Lediglich die bisherige gute Konjunktur hält diese Unternehmen noch am Leben. Die mangelnde Kapitalversorgung dieser Unternehmen wird zur Wachstumsbremse.

Es zeigt sich, dass Basel III die Unternehmensfinanzierung für kleine und mittelständische Unternehmen im Jahr 2012 erschweren wird. Vor allem aber wirft Basel III seine Schatten mit einer allgemeinen Verteuerung der Kredite für mittelständische Unternehmen voraus. Um die gravierenden Veränderungen im Bereich der Unternehmensfinanzierung schadlos bewältigen zu können, benötigen Unternehmen alternative Finanzierungswege und dringend zusätzliches Eigenkapital, um ihre Bonitätseinstufung und das Rating wenigstens zu erhalten. Erst mit einer Eigenkapitalquote von über 25 % sind Unternehmen bei der zukünftigen Kreditwürdigkeit auf der sicheren Seite. In dieser Situation ist bankenfreies, stimmrechtsloses Beteiligungskapital mit Eigenkapitalcharakter ( Eigenkapitalersatz ) gerade für eigentümergeführte Gesellschaften und Familienunternehmen die alternative Finanzierungsform, um die Liquiditätsversorgung sowie die Zukunftsfähigkeit zu sichern und weitere (Wachstums-)Investitionen zu tätigen. Im anderen Falle müssen die Unternehmen aus dem Markt ausscheiden.

Als Finanzierungskapital-Experten stehen Dr. Horst Siegfried Werner und die 16 Mitarbeiter von der Dr. Werner Financial Service AG ( http://www.finanzierung-ohne-bank.de ) den mittelständischen Unternehmen für die bankenunabhängige Kapitalbeschaffung und damit für die Erhaltung der Gesamtfinanzierungsfähigkeit von Unternehmen zur Verfügung. Finanzierungen für Produktions- und Dienstleistungsunternehmen ohne Bank z.B. mit stimmrechtslosem Beteiligungskapital werden in der Zukunft von existenzieller Bedeutung sein. Die Unternehmen sind zur Erhaltung ihrer Wettbewerbsfähigkeit auf den globalen Märkten zunehmend auf alternative Finanzierungsformen angewiesen.

Staaten und Unternehmen ringen um die Erhaltung ihrer Finanzierungsfähigkeit - von Dr. Horst Siegfried Werner

Wachstum, Arbeitsplätze und Wohlstand hängen ab von der Finanzierungsfähigkeit nicht nur der Staaten, sondern auch der Unternehmen. In Griechenland, Portugal, Spanien, Italien etc. wird uns deutlich vor Augen geführt, was passiert, wenn die Finanzierungsfähigkeit verloren geht oder sich in bedrohlicher Lage befindet. Staaten aber können zumindest auf die Solidarität anderer EU-Länder hoffen. Unternehmen dagegen stehen ohne Solidarität allein und erhalten keine Hilfe von außen. Die Staatsschuldenkrise bedroht die Realwirtschaft und somit Umsatz, Einkommen und Arbeitsplätze. Auf eine Rettung durch die Finanzierung von Banken braucht niemand zu hoffen. Die Banken haben mit sich selbst zu kämpfen und müssen zur Erhöhung der Eigenkapitalquote auf 9 % alle Gelder beieinander halten. Zudem werden die Banken alles tun, um weitere Wertberichtigungen durch "faule Kredite" zu vermeiden. Die Kapitalversorgung der mittelständischen Unternehmen durch die Banken wird deshalb einbrechen. Ferner sehen die Basel III-Regeln - warnt Dr. Horst Siegfried Werner - ab 2013 vor, die Unterlegung von Bankkrediten durch Eigenkapital der kreditnehmenden Unternehmen zu verschärfen, so daß vielen Unternehmen in einem Konjunkturabschwung und bei einem Umsatzrückgang die Kreditunfähigkeit droht. Die Eigenkapital-Anforderungen werden in der Kreditwirtschaft abermals erhöht, um den Schutz vor weltweiten Bankenkrisen und Finanzmarktproblemen zu verbessern. Von den Banken wird die Erhöhung der Mindesteigenkapitalanforderungen und die Einführung von Kapitalpuffern gefordert. Jetzt sollen die Banken bis zum Sommer 2012 ihr so genanntes Kernkapital deutlich erhöhen. Die Kernkapitalquote beschreibt das Verhältnis des Eigenkapitals einer Bank zu ihren riskobehafteten Geschäften, also zu den vergebenen Krediten und den getätigten Geldanlagen. Das Kernkapital soll in Finanzkrisen die Verluste abfangen, die es eventuell durch Kreditausfälle und Wertverluste bei Anlagen gibt. Damit sollen die Banken im Falle einer Krise stabiler und stärker agieren können. Die neuen Eigenkapitalanforderungen wurden von der EU Ende Oktober 2011 beschlossen. Kreditkapital von den Banken wird deshalb noch stärker an die individuelle Bonität des Kreditnehmers anknüpfen. Es verschärft sich eine Staffelung und Verteuerung der Zinskonditionen für Bankkredite, die sich nach der Risiko- bzw. Bonitätseinstufung des jeweiligen Unternehmens richtet - je geringer die Bonität eines Unternehmens, desto höher die Kreditzinsen. Trotz Niedrigzinsphase zahlen bonitätsschwächere Unternehmen für Girokredite bereits heute bis zu 14 % auf den laufenden KK-Konten und bis zu 18% Überziehungszinsen. Zu oft aber erhalten Unternehmen mit einer mittleren Bonitätseinstufung überhaupt keine Bankkredite mehr und haben damit bereits ihre Finanzierungsfähigkeit verloren. Lediglich die bisherige gute Konjunktur hält diese Unternehmen noch am Leben. Die mangelnde Kapitalversorgung dieser Unternehmen wird zur Wachstumsbremse.

Es zeigt sich, dass Basel III die Unternehmensfinanzierung für kleine und mittelständische Unternehmen im Jahr 2012 erschweren wird. Vor allem aber wirft Basel III seine Schatten mit einer allgemeinen Verteuerung der Kredite für mittelständische Unternehmen voraus. Um die gravierenden Veränderungen im Bereich der Unternehmensfinanzierung schadlos bewältigen zu können, benötigen Unternehmen alternative Finanzierungswege und dringend zusätzliches Eigenkapital, um ihre Bonitätseinstufung und das Rating wenigstens zu erhalten. Erst mit einer Eigenkapitalquote von über 25 % sind Unternehmen bei der zukünftigen Kreditwürdigkeit auf der sicheren Seite. In dieser Situation ist bankenfreies, stimmrechtsloses Beteiligungskapital mit Eigenkapitalcharakter ( Eigenkapitalersatz ) gerade für eigentümergeführte Gesellschaften und Familienunternehmen die alternative Finanzierungsform, um die Liquiditätsversorgung sowie die Zukunftsfähigkeit zu sichern und weitere (Wachstums-)Investitionen zu tätigen. Im anderen Falle müssen die Unternehmen aus dem Markt ausscheiden.

Als Finanzierungskapital-Experten stehen mittelständischen Unternehmen Dr. Horst Siegfried Werner und die 16 Mitarbeiter von der Dr. Werner Financial Service AG ( http://www.finanzierung-ohne-bank.de ) für die bankenunabhängige Kapitalbeschaffung und damit für die Erhaltung der Gesamtfinanzierungsfähigkeit der Unternehmen zur Verfügung. Finanzierungen für Produktions- und Dienstleistungsunternehmen ohne Bank z.B. mit stimmrechtslosem Beteiligungskapital werden in der Zukunft von existenzieller Bedeutung sein. Die Unternehmen sind zur Erhaltung ihrer Wettbewerbsfähigkeit auf den globalen Märkten zunehmend auf alternative Finanzierungsformen angewiesen.

Montag, 28.11.2011

Eine "Volkswirtschaftliche Agenda 2012" mit einem radikalen Wechsel in der Finanzwirtschaft ist notwendig - Verbot der Neuverschuldung und Gebot des Schuldenabbaus


Gerhard Schröder hatte den Mut zur "Agenda 2010", obwohl er ahnen konnte, daß ihm dieser Weg das Bundeskanzleramt kosten würde. Er handelte nach den politischen Notwendigkeiten zum Wohle der Beschäftigung an den Arbeitsmärkten. Deutschland profitiert davon und läßt Frankreich, Italen, Spanien etc. in der Beschäftigungsquote ( vor allem bei der Jugendarbeitslosigkeit ) weit hinter sich. Viele Länder liegen bei "Pisa" vor Deutschland, aber wir liegen bei der Beschäftigung und beim Erfolg des Arbeitsmarktes vorn. Das haben wir einem couragierten Politiker, der nach notwendigen Einsichten handelte, zu verdanken.  Jetzt brauchen wir wieder - daß heißt diesmal: Europa braucht einen couragierten Politiker, der nach 60 Jahren gigantischer Staatsverschuldung entsprechend handelt und den Wahnsinn des "über die Verhältnisse lebens" beendet, auch wenn ihn das Wählerstimmen und Ämter kostet. Deutschland und Europa brauchen eine Schuldenbremse nicht nur in den Verfassungen, sondern insbesondere in den Köpfen ! Eine Steuersenkung und eine Neuverschuldung von über Euro 26,1 Mrd. sind der absolut falsche Weg. Damit verkaufen wir den Wohlstand in der Zukunft und vor allem die Zukunft unserer Kinder. Schulden kann nur der machen, der sie selbst zurückzahlen kann und dem verboten werden muß, diese Schulden auf Dritte abzuwälzen.

Wir brauchen keine Politiker, die alles für den eigenen Machterhalt tun und mit "dem süßen Gift der Verschuldung" Stimmen für ihre Parteien "kaufen". Wir brauchen jetzt und zwar sofort den couragierten Politiker, der nach 60 Jahren einen Paradigmenwechsel in der Finanzwirtschaft einleitet, damit Europa überleben kann. Deutschland als größte Volkswirtschaft in Europa muß führen: nicht mit Worten, sondern mit Taten. Schuldenstopp jetzt und sofort ! Das kostet Einschränkung und Verzicht. Diese Beschränkung müssen wir als aktive Generation selbst leisten und dürfen es nicht zehnmal härter der nächsten ( schrumpfenden ) Generation aufbürden. Die Generation nach uns kann es nicht tragen. Sie wird sonst im Wettbewerb mit Asien und den Rohstoffländern untergehen. Europa muß sich davor hüten, "die Dritte Welt des zweiten Teils des 21. Jahrhunderts" zu werden ( schon jetzt bekommt Griechenland "Entwicklungshilfe" aus China ).

Der Wahnsinn der jährlichen Neuverschuldungen ist unverzüglich zu beenden. Die Verfassung braucht das absolute "Verbot der Neuverschuldung" und das verfassungsrechtliche Gebot der Schuldenabbaus. Dieser Schuldenabbau ist in dem Maße erforderlich, wie der demographische Wandel voranschreitet. Ansonsten kommt es pro Kopf der Bevölkerung zu einer schleichenden Schuldenerhöhung ( es macht einen Unterschied pro Kopf, ob 10 Personen Euro 100.000,- Schulden haben oder nur fünf Personen ). Achtzig Millionen Deutsche haben heute eine geringere Steuerlast zu tragen, als 65 Millionen Deutsche im Jahre 2050, wenn die Schulden nicht abgebaut werden. Wie bei der Altersversorgung brauchen wir nicht nur eine sogen. "Rentenformel", sondern unverzüglich eine sogen. "Schuldenformel", die sich an den verändernden Zahlen der Steuerzahler orientiert.

Mittwoch, 23.11.2011

Neuverschuldung der Staaten, Renten-Tsunami und die Flucht der Finanzmärkte aus den Staatsfinanzierungen


Die Neuverschuldung Deutschlands mit Euro 26 Mrd. in 2012 ist mittel- bis langfristig ein Finanzierungswahnsinn vor dem Hintergrund von Hochkonjunktur ( = höchsten Steuereinnahmen aller Zeiten ), niedrigsten Zinsen aller Zeiten, dem demographischen Wandel und einem nicht bezahlbaren Renten- und Pensions-Tsunami, der auf alle Staaten Europas ungebremst zuläuft. Alle EU-Länder müssten statt der seit über 60 Jahren praktizierten Neuverschuldung einen systematischen Schuldenabbau betreiben und das Renteneintrittsalter auf  70 Jahre plus X anheben, um an den Finanzmärkten glaubwürdige Schuldner zu sein. Die Investoren an den Finanzmärkten treiben wegen der erkennbaren Risiken die Zinsen für Staatsanleihen unaufhaltsam nach oben, die dann nicht mehr zahlbar sind. Aufgrund der exorbitant gestiegenen Staatsverschuldungen sind ( historisch gesehen ) durchschnittliche Anleihezinsen von 7 % für die Euro-Staaten bereits heute nicht mehr bezahlbar. In den siebziger Jahren rentierten die Bundesanleihen und die Anleihen anderer europäischer Staaten unproblematisch mit 7 – 8 %. Ein solches Zinsniveau, das im historischen Mittel liegt, führt heute ohne Rettungsschirme zur Insolvenz. Jeder Unternehmer müßte sich den Vorwurf der absichtlichen Insolvenz gefallen lassen, wenn er sich so verschuldet und finanziert hätte, daß er die laufende Betriebsmittel-Finanzierung von 7 % nicht mehr bezahlen könnte. 

Die Finanzmärkte, die aus den Euro-Anleihen fliehen, sind nicht böse, sondern haben Recht : Solange die Staaten nicht die Neuverschuldung um jeden Preis stoppen, solange die Renten nicht auf ein deutlich höheres Eintrittsalter von 70 + angehoben werden und solange die Staaten bereits bei Durchschnittszinsen von 7 % insolvenzreif sind, wird die Staatsschuldenkrise kein Ende finden und sich monatlich verschärfen. Frankreich ( mit dem Witz der Anhebung des Rentenalters von 60 auf 62 Jahre ) spürt die eintretenden Verschärfungen schon. Und es wird in 2012 der Monat kommen, in dem auch Deutschland bei den Rating -Agenturen und den Investoren auf dem Prüfstand steht und die Anleihezinsen deutlich anziehen, sofern das Ruder nicht radikal herumgerissen wird.